Mein Name ist Vera Greif. Ich bin Bildjournalistin und Fotografin.
1989 habe ich meine Ausbildung als Fotografin abgeschlossen und anschließend bei einer großen Münchner Tageszeitung als Bildjournalistin angefangen. Ein Beruf, den ich immer schon ausüben wollte. Es ist spannend, nahe am Geschehen, nahe an den Menschen zu sein. Bilder zu machen, die für sich sprechen, den Betrachter ansprechen, Geschichten zu erzählen. Fotojournalisten sind Zeitzeugen und das bedeutet auch, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und sich mit den ethischen Fragen des Journalismus auseinander zu setzen. Ich nehme meinen Job ernst.
Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf einer Linie gebracht werden. Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, nicht aber, seine Originalität unter Beweis zu stellen. Es ist eine Art zu leben.
Henri Cartier-Bresson (1908-2004)
Begeistert bin ich von der digitalen Spiegelreflexkamera beim Einsatz von Filmproduktionen. Inzwischen drehe ich damit kleine Imagefilme für Schauspieler und Unternehmen. Aber ich drehe auch nicht kommerzielle Filme: 2011 habe ich meine erste Dokumentation mit der Canon 7D gedreht. Weitere Dokumentationen und ein szenischer Kurzfilm folgen.
Ich lebe in Germering bei München. Neben der beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich auch ehrenamtlich und bringe mich in das Leben der Stadt ein. Das ist mir wichtig. Kommunikation, Verständnis und die Zusammenarbeit mit anderen sind wesentliche Bestandteile meiner fotografischen Arbeit und machen sie erst lebendig.