Über mich

Mich ständig weiterentwickeln – das ist meine Mission

Interview bei Radio Lora 92.4 in München

Mein Name ist Vera Greif. Ich bin Fotografin und Filmemacherin.

Was ich tue, mache ich mit Leidenschaft. Einfach, weil es mir gefällt und ich mich immer weiterentwickeln will.

“Kommunikation, Verständnis und die Zusammenarbeit mit anderen sind wesentliche Bestandteile meiner künstlerischen Arbeit und machen sie erst lebendig.”

Dokumentarisches Arbeiten

Nach meiner Ausbildung als Fotografin habe ich 25 Jahre bei einer Münchner Tageszeitung gearbeitet. Noch immer finde ich es spannend, nahe am Geschehen, nahe an den Menschen zu sein. Bilder zu machen, die für sich sprechen, den Betrachter ansprechen, Geschichten zu erzählen.

Nach Beendigung meiner Tätigkeit bei der Zeitung habe ich weiter freiberuflich als Filmemacherin gearbeitet. Neben den Auftragsarbeiten war es mir immer wichtig, auch eigene Filmprojekte zu verwirklichen.

“Fotojournalisten und Dokumentarfilmer sind Zeitzeugen und das bedeutet auch, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und sich mit den ethischen Fragen des Journalismus auseinander zu setzen.”

Stadt Puchheim: Fünf Jahre Puchheimer Volksfest AUFTAKT − Interview mit der Filmemacherin und Fotografin Vera Greif

Künstlerische Tätigkeit

Inzwischen habe ich meine unternehmerische Tätigkeit aufgegeben und arbeite nur noch künstlerisch. Mein Fokus liegt dabei auf Foto- und Videokunst.

Meine fotografische Arbeit ist stark beeinflußt von Wabi-Sabi, einem japanischen ästhetischen Konzept von Schönheit. Es ist eine bestimmte Art und Weise, Dinge wahrzunehmen. Und darum geht es für mich im Wesentlichen auch in der Fotografie: die Dinge zu sehen. Die Einzigartigkeit des Gegebenen hervorzuheben. Dabei geht die Wahrnehmung immer der Erkenntnis voraus. Dieser Moment ist einzigartig.

Motive finde ich vor allem bei meinen ausgiebigen Exkursionen in der Natur. Geleitet werde ich dabei vom natürlichen Wechselspiel zwischen Licht und Schatten.

Um meinen Bildern und meiner eigenen Wahrnehmung Ausdruck zu verleihen, arbeite ich gerne mit Elementen des Minimalismus und der Abstraktion. Ganz bewusst habe ich mich wieder der Analogfotografie zugewandt und fotografiere am liebsten Schwarzweiss. Es ist eine sehr intensive Erfahrung, mit alten Kameras und Filmmaterial zu arbeiten – es ist wie Meditation. Mit meinen Fotografien möchte ich beim Betrachter das gleiche Gefühl hervorrufen. Die Bilder sollen zum Betrachter sprechen, nicht umgekehrt.

Ich experimentiere aber auch gerne – in der Fotografie als auch in der Videokunst. Besonders das Fotografieren mit Polaroid-Kameras ist eine Leidenschaft, mit der ich mich immer intensiver auseinander setzte.

Als Mitglied in der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck und der Ateliergruppe 27 nehme an Ausstellungen teil oder initiiere selbst größere Kunstprojekte wie 2012 “101 Germeringer” oder 2017/2018 “Magic Forest”.

Film und Fotografie mit Schülern

Seit 2019 habe ich zwei Projekte an der Wittelsbacher Mittelschule in Germering: zum einen arbeite ich mit der vom ESF-geförderten Deutschklasse. Dabei handelt es sich um Schüler*innen, die ohne oder nur mit sehr geringen Deutschkenntnissen nach Deutschland kommen und in das bayerische Schulsystem eintreten. In Interviewprojekten mit der Videokamera versuche ich, den Jugendlichen die deutsche Sprache näherzubringen.

Im gebunden Ganztag an der Schule leite ich die AG Foto + Film. Im ersten Schuljahr habe ich mit den 7. -9.-Klässlern den Kurzfilm “Der magische Wecker” gedreht, der gerade noch rechtzeitig vor der Corona-Pandemie fertiggestellt werden konnte. Während des Jahres 20/21 wurde die Arbeit mit den Schülern aufgrund von Corona sehr eingeschränkt und wir konnten kein gezieltes Projekt verfolgen. Dennoch haben die Schüler*innen in den wenigen Monaten so einiges über Fotografie gelernt und große Fortschritte gemacht.

Presseberichte

Süddeutsche Zeitung, von Valentina Finger: “Dokumentarische Nahaufnahme”

“Ich mache Filme nicht einfach so”, sagt Vera Greif. Ihr erster Dokumentarfilm war so eine Art Test. Vera Greif hat eine befreundete Künstlerin zum Malen in die Toskana begleitet, das Ergebnis im vergangenen Jahr beim Landesfilmfestival Südbayern des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren eingereicht und den zweiten Platz belegt…

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Münchner Merkur von Marion von Voithenberg: “Mit Leib und Seele Dokumentarfilmerin”

Einen Preis nach dem anderen räumt Vera Greif für ihre Filme ab. Dabei hat die 49-jährige Fotografin erst vor ein paar Jahren das Medium der bewegten Bilder für sich entdeckt. Mittlerweile filmt sie sogar lieber als zu fotografieren…

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Süddeutsche Zeitung, “Wind und Wasser: Die Fotografin Vera Greif dokumentiert die Natur”

… Die Fotografien der Germeringer Künstlerin Vera Greif haben oft etwas meditatives. Hochästhetisch hält sie die Schönheit der Natur fest…

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Ausstellungen

WiFo Germering “Mit anderen Augen sehen” (Video, Ateliergruppe 27)

WiFo Germering “Farbe, Form, Linie” (Ateliergruppe 27)

Stadtsparkasse Fürstenfeldbruck “WIR” (Ateliergruppe 27)

Stadthalle Germering “Magic Forest” (eigenes Projekt)

Festival “Losing my Religion” KOM Olching mit “Wo ist Gott” (Film)

Stadthalle Germering “Licht” (Kunstkreis Germering”)

Sparkasse Fürstenfeldbruck „Rot“ (Kunstkreis Germering)

Stadthalle Germering „Spuren“ (Kunstkreis Germering)

Stadthalle Germering “101 Germeringer” (eigenes Projekt)