Was tun im Sommerloch?

10 Tipps für alle Daheimgebliebenen und solche, die nicht wissen, was sie mit sich anfangen sollen.

Was tun im Sommerloch?

Das berühmte Sommerloch kennt jeder. Journalisten jammern, weil nichts los ist, Freiberufler, weil sie keine Aufträge haben und Firmen starten erst wieder durch, wenn die Belegschaft wieder vollzählig ist. Die Politik macht Pause, Betriebe fahren ihre Produktion herunter, Kollegen und Freunde sind im Urlaub, Veranstaltungsangebote sind rar und im Kino läuft auch nichts interessantes. Es ist eben Ferienzeit. Was macht man also, wenn man selbst nicht wegfahren kann und die Hitze einen ohnehin schon träge macht?

Tipp #1: Träge sein. Warum einfach mal nichts tun? Wir sind es so gewohnt, ständig irgendetwas zu tun, dass wir inzwischen vergessen haben, was Muße ist. Als Muße bezeichnet man die freie Zeit und (innere) Ruhe, um etwas zu tun, was den eigenen Interessen entspricht. So steht´s im Duden. Einfach mal im Liegestuhl liegen, die Umgebung beobachten, die Augen schließen, lauschen und schauen. Ein Nickerchen machen. Die Gedanken schweifen lassen. Es könnte sogar passieren, dass einem beim Nichtstun etwas richtig Gutes einfällt.

Tipp #2: Lesen, lesen, lesen. Mal in aller Ruhe die Zeitung oder Zeitschrift von Anfang bis Ende lesen. Ein Buch lesen (oder auch hören), das mehr als 300 Seiten hat. Kunstbände anschauen. Oder lest einmal eure alten Tagebucheinträge und Notizen – das kann ebenfalls sehr spannend und inspirierend sein!

Tipp #3: Ein Spaziergang im Wald ist zu jeder Jahreszeit schön. Wer dem Trubel an den Badeseen entfliehen will und ein ruhiges, schattiges Plätzchen sucht, ist im Wald genau richtig. Darüberhinaus kann man die Natur beobachten und gesund ist es auch.

Tipp #4: Etwas machen, was man eigentlich schon immer mal machen wollte. Eine Sprache lernen, Fallschirmspringen, Malen. Was auch immer es ist, tut es! Vielleicht habt ihr am Ende so viel Spass daran, dass es in Zukunft regelmäßiger Bestandteil eures Lebens wird.

Tipp #5: Experimente. Steckt man gerade in einem Projekt, geht zur Arbeit oder seinen alltäglichen Verpflichtungen nach, bleibt oft zu wenig Zeit für Experimente. Vielleicht gehört etwas Mut dazu, mal neue Wege zu erforschen oder auch nur eine andere Richtung einzuschlagen. In jedem Fall erweitert es den Horizont. Belohnt wird man nicht nur mit Freude an der Sache, sondern oft auch mit frischen, kreativen Ideen.

Tipp #6: Neue Projekte planen. Was würde ich gerne mal machen? Welche Themen interessieren mich? Mit wem könnte ich zusammenarbeiten? Wie ließe sich das umsetzen? Ideen aufnehmen, Notizen machen, Listen schreiben und offen sein. Siehe auch Tipp #5.

Tipp #7: Bei schlechtem Wetter bietet es sich an, mal richtig aufzuräumen. Zum Beispiel hunderte, unsortierte Fotos auf dem Rechner. Ordner und Verzeichnisse anlegen, beschriften, archivieren. Dateileichen und uralte E-Mails löschen. Das schafft wieder und Übersicht und Platz auf dem PC. Nicht vergessen: Datensicherungen machen!

Tipp #8: Museen besuchen. Es gibt viele schöne und interessante Museen in unserer Umgebung. Ein Besuch im Museum “Mensch und Natur” im “Deutschen Museum” oder in einer der Münchner Pinakotheken sind immer einen Besuch wert. Darüberhinaus gibt es aber auch immer aktuelle, interessante Ausstellungen (mehr dazu im Newsletter #5). Außerdem sind die Räume herrlich kühl temperiert!

Tipp #9: Neue Bekannte und alte Freunde treffen. Für mich gibt es nichts schöneres, als mit Freunden in lauen Sommernächten gemeinsam zu essen und bei einem kühlen Glas Wein über Gott und die Welt zu reden. Stecken alle erst einmal wieder im Alltagstrott, sieht man sich oft nur selten und hat wenig Zeit für gemeinsame Abende.

Tipp #10: Einfach genießen!

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